Die Linke Kiel schließt sich dem Statement des Landesvorstands der Linken SH an:
Die Linke Schleswig-Holstein verurteilt antisemitische Plakate und Gewaltaufrufe in Kiel
Die jüngst in Kiel aufgehängten Plakate mit Gewaltaufrufen und veröffentlichten persönlichen Daten politisch engagierter Menschen sorgen für Entsetzen. Die Linke Schleswig-Holstein verurteilt diese Form der Einschüchterung und Bedrohung aufs Schärfste.
„Die in Kiel aufgehängten Plakate mit Gewaltaufrufen und persönlichen Daten von Menschen sind schockierend. Der darauf befindliche Aufruf hat nichts mit Antifaschismus zu tun, sondern ist eine bloße Gewaltfantasie gegen Menschen, welche sich politisch engagieren. Wir verurteilen diese Vorgehensweise aufs Schärfste und stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen. Doxxing und Aufrufe zu Gewalt sind nie die richtigen Mittel“ erklärt unsere Landessprecherin Jana Lemke.
Für Die Linke Schleswig-Holstein ist der Kampf gegen Antisemitismus eine klare politische Grundüberzeugung. Antisemitismus entschlossen entgegenzutreten bleibt unverzichtbar. Pauschalisierende Zuschreibungen und Diffamierungen von Menschen weisen wir entschieden zurück.
„Niemand sollte aufgrund seiner Weltanschauung in Deutschland Angst um die eigene Sicherheit haben müssen. Wir hoffen, dass die Ermittlungen schnell zu einem Ergebnis führen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden“ so Lemke weiter.
Gewaltaufrufe, Doxxing und politische Einschüchterung dürfen niemals legitime Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.